Für SATZBAUWERK organisiere ich zurzeit die Präsenz
auf unterschiedlichen Social Media Plattformen.

In der Konzeptions-Phase bin nach dem Prinzip vorgegangen, zuerst die Struktur zu schaffen, um sinnbildlich gesprochen ‚den Rahmen‘ für den Inhalt ‚zu setzen‘. Direkt danach galten Faustregeln wie: Der Inhalt bestimmt den Kontext. Das Ziel definiert die Form. „Der Zweck heiligt die Mittel.“ Das hat u.a. bedeutet, dass ich zunächst definierte…

  • …was für SATZBAUWERK die realistischen Kommunikationsziele sind
  • …wie viel Arbeitszeit die Umsetzung braucht, und zwar mit Blick auf das Erreichen einmaliger ‚Meilensteine‘ wie auch in Bezug auf die dauerhaften Aufgaben
  • …welche Zielgruppen folglich als erreichbar ‚in Frage‘ kommen und auf welchen
    Social Media Plattformen sich das anvisierte Publikum erfahrungsgemäß einloggt
  • …wie die redaktionellen Themenpläne dafür ‚passend gemacht‘ werden, und zwar entlang der unternehmenseigenen Linien

Als oberste Priorität setzte ich fest, das Blog von SATZBAUWERK ‚vom Stapel‘ zu lassen, um diesen dynamischen Social-Media-‚Container‘ formatgerecht mit Tagesaktualität und Hintergrund-Berichten laden zu können und dadurch ein Beiboot zu konstruieren, das die inhaltliche Statik des Website-Formats ausgleicht und zugleich die unternehmerische Transparenz von SATZBAUWERK erhöht – vor allem in punkto Information, Wissen, Management und Selbst-Auskunft.
In punkto ‚Strukturen schaffen‘ galt (und gilt) für mich u.a. die Maxime, die Kanäle der Social Media ‚vernetzt‘ zu denken und anzuwenden, ohne dabei ihren zielgruppenspezifischen Zuschnitt aus dem Blick zu verlieren. Denn strukturell wie auch funktional wartet jede Plattform mit speziellen Optionen und Begrenzungen auf und mutet dadurch fast an wie ein medialer ‚Charaktertyp‘, mitsamt unverwechselbarer Eigenschaften, Defizite und mitunter sogar fachlich spezialisierter ‚Gefolgschaft‘.

Als Konsequenz daraus zog ich folgende Rückschlüsse:

  • Zum einen, dass es darauf ankommt, die jeweiligen Widgets, Plug-ins und Apps der Social Media Kanäle regelmäßig zu überprüfen und anzupassen, um in der technischen Umsetzung eine möglichst hohe Bedienungsfreundlichkeit zu gewährleisten;
  • zum anderen, dass es parallel dazu gilt, das sogenannte ‚cross-posting‘ (zur Begriffsklärung: siehe untenstehendes Beispiel) auf einem Minimum zu halten, um den ‚charaktertypischen unverwechselbaren Eigenschaften‘ inhaltlich zu entsprechen – was naturgemäß Folgen für den Arbeitsaufwand bzw. die Zeitplanung nach sich zieht.

Rund um dieses Blog bedeutet das konkret u.a. folgendes:

Wenn ich die Verknüpfung zwischen Twitter und Facebook nutze – also ‚cross-postings‘ anwende, um wort- und bildgleiche Inhalte mit einem einzigen Mausklick auf zwei Plattformen gleichzeitig zu verbreiten – achte ich darauf, dass ich flankierend dazu auf beiden Kanälen medienspezifisches Beiwerk in Umlauf bringe, das für sich genommen ein exklusives thematisches Extra bildet und das ohne den Kontext des jeweils spezifischen Social Media-Kanals spürbar ärmer in der Aussage würde.
Dabei stütze ich mich u.a. darauf, dass ich Twitter als sogenannte ‚offene Community‘ eingerichtet habe. Um die Tweets zu sehen, bedarf es daher keiner vorab erteilten Zugangsgenehmigung meinerseits. Bei Facebook bin ich hingegen mit einem ‚privaten‘ Profil innerhalb einer sogenannten ‚geschlossenen Community‘ registriert. Folglich kann man meine dortigen Einträge erst nach der Bestätigung bzw. Akzeptanz  (m)einer ‚Freundschaftsanfrage‘ einsehen. Das ‚Publikum‘ ist u.a. aus diesem Grund anders zusammengesetzt als bei Twitter.
Dass sich social-media-affine Menschen überhaupt auf relativ breit gefächerte Social Media Plattform verteilen, hat aus meiner Sicht übrigens mit einem zeitaktuellen Gesellschaftstrend zu tun.
Im Zuge zunehmender Individualisierung und der damit verbundenen Priorisierung privater Interessen scheinen sich mehr und mehr ’spezialisierte‘ Plattformen für Fachleute herauszukristallisieren und buchstäblich ‚in Erscheinung‘ zu treten wie ein zeitgeistliches Phänomen.

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

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