Um professionell zu schreiben, braucht man
mehr als bloß Sprachgefühl und Talent.

Ohne die Fähigkeit, den Informationsgehalt faktenfest zu recherchieren, logisch zu analysieren, erzählerisch zu gliedern, schwerpunktmäßig zu gewichten und inhaltlich so aufzubereiten, dass die Neugier anderer aktiv ‘auf den Plan gerufen‘ wird,  kommt kein_e Texter_in aus – zumindest nicht auf der professionellen Ebene. Neben fundierter Berufspraxis, relativ hohem Bildungsstand, ausgeprägter Allgemeinbildung und breitgefächerten Interessensgebieten stütze ich mich zum Beispiel auch darauf, dass ich Spaß daran habe, mein Wissen zu erweitern und anderen Menschen gern begegne. Deshalb bin ich meistens aufgeschlossen für die Themen meines Gegenübers…. und u.a. dankbar dafür, von führungskompetenten, fachstarken und sachakribischen Chef-Redakteur_innen ausgebildet worden zu sein.

Um druckreife Texte zu produzieren, müssen zudem
die äußeren Rahmenbedingungen stimmen. Das heißt u.a.:

  • Dass der Arbeitsfluss möglichst ungestörten Raum bekommen sollte, um beispielsweise auditive und/oder innere Ruhe zu gewährleisten. Geräuschpegel, unmittelbare Interaktivitäten wie Telefonate oder Gespräche von Angesicht zu Angesicht sind grundweg fehlplatziert, wenn es darum geht, prägnante, logisch schlüssige Texte zu Papier zu bringen.
  • Dass die Zeitplanung zulässt, Schreibpausen einzulegen. Vor allem bei Texten, die mehr als 5.000 Zeichen enthalten, nehme ich mir nach ca. zwei Stunden eine ca. zehn-minütige Auszeit – etwa, um Kaffee zu trinken, einen Snack zu essen oder schlichtweg den Blick schweifen zu lassen.

Um die Textarbeit zu finalisieren, ist in der Regel
ein (selbst-)kritischer Abstand unabdingbar.

Deshalb lege ich meine eigenen Texte möglichst über mehrere Tage beiseite, bevor ich sie korrekturlese oder redigiere. Alternativ bitte ich eine Kollegin darum – und lese im Gegenzug ihre Artikel.

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

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  1. […] nahezu als tödliches Vergehen in der heutigen schnelllebigen Zeit gilt. Anders als meine Freundin Jana plane ich meine Beiträge nicht systematisch vor. Es gilt keinen gigantischen LeserInnenstamm bei […]

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