Auf den Kanälen der Fernsehsender, Zeitungsverlage und Online-Medien zeigen die katastrophalen Bilder aus den Flutgebieten Süd- und Ostdeutschlands, dass die tagesaktuelle Lage ad hoc einen regionsübergreifenden Schulterschluss erfordern – von Mensch zu Mensch. 

Soziale Netzwerke wie Facebook und Kurz-Nachrichtendienste wie Twitter taugen vor diesem Hintergrund u.a. als Recherche- und Organisationswerkzeuge, zum Beispiel…

  • …um zu erfahren, wo die Unterstützung gerade am dringlichsten Not tut
    und welche Hilfsgruppen sich bereits formiert und organisiert haben
  • …um Kurz-Mitteilungen über die Situation ‚zur Stunde‘ zügig, unkompliziert und reichweitend in Umlauf zu bringen und beispielsweise darüber zu informieren, wie viele Sandsäcke an welchem Ort, an welcher Stelle und zu welcher Zeit benötigt werden
  • …um bekanntzumachen, wo Kleider- u.ä. Sachspenden abgegeben werden können – wann und bei wem
  • …um mitzuteilen, wo ehrenamtliche und/ oder seelsorgerische Helfer_innen (noch) fehlen, wie und beim wem sich diese Freiwilligen registrieren können.

Dass die Arbeit von Hilfs- und Rettungsdiensten behindert wird durch Schaulustige und von Leuten, die plündern, macht mich zornig und wütend. Die Gaffer_innen bringen sich nämlich nicht nur selbst in Gefahr ‚für Leib und Leben‘, sondern blockieren mitunter die Zugangswege zu denjenigen, die akut der professionellen Hilfe bedürfen. Zudem erhöhen sich die Verkehrsstaus entlang der umliegenden Flüsse.
Und wer in evakuierten Wohnungen und/ oder Geschäftsräumen Diebstahl begeht, richtet mehr als ’nur‘ materiellen Flurschaden an, sondern traumatisiert im Zweifelsfall unter Schock stehende Menschen ein weiteres Mal.

Das Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ hat eine Website, auf der Informationen und Angaben zum Spenden-Konto stehen: http://www.aktion-deutschland-hilft.de

Die Verbraucherzentralen haben eine kostenfreie bundesweite Hotline für Hochwassergeschädigte eingerichtet unter der Rufnummer: 0800 1003711
Montag bis Freitag von 9:00 bis 16 Uhr erreichbar, vorraussichtlich bis Ende September.
Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

Kommentar zur Freigabe einsenden:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s