Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen, Aufgaben zu erledigen, Konflikte zu lösen, Präsenz zu zeigen und hierbei verhaltensklar und authentisch zu bleiben, bedeutet zuvorderst: die eigene Motivation zu nutzen, um den Alltag möglichst souverän gestalten zu können – beruflich wie auch privat.

Um die Kraft meiner Motivation selbstverantwortlich aufrechtzuerhalten, stütze ich mich u.a. auf die Merkhilfe CREATE (zu Deutsch: ‚erschaffen, ins Leben rufen‘.) Sie steht für:

C larification – Klärung schaffen bzw. ‚Klartext‘ geben, um auch gegenüber anderen klarzustellen, was man überhaupt erreichen will – wie, warum und bis wann.
R ealism – Realismus walten lassen, um erreichbare Ziele zu definieren. Mir selbst genügt, pro Tag eine komplexe Aufgabe vollumfänglich von A bis Z zu erledigen.
E thics – Ethik im Blick behalten, um mit den unternehmerischen, projektbezogenen und/oder persönlichen Werten aktiv verbunden zu bleiben.
A utosuggestion – Autosuggestion nutzen: Man denkt, spricht und schreibt, ‚als ob‘ die Zukunft bereits gegenwärtig ist. Das bedeutet u.a., Pläne im Präsens zu formulieren.
T iming – Zeitrahmen festlegen, bis wann man welches Ziel erreicht hat. Ich ziehe dafür u.a. projektbezogene Ablaufpläne heran, die ich dann auf To-do-Listen ‚herunterbreche.‘
E nding – Endpunkt beschreiben, um selbst zu kontrollieren, ob man de facto ‚fertig‘ ist.

Zudem halte ich mir vier Grundsätze vor Augen, nämlich dass…

  • … dem Menschen das ‚Paradies auf Erden‘ bis dato verwehrt geblieben ist und die diesseitigen Rahmenbedingungen folglich niemals perfekt sein werden, um ein Vorhaben idealerweise aus der Taufe zu heben.
    Deshalb ist kein Zeitpunkt passender als das Hier und Heute, um mit einem Vorhaben zu beginnen bzw. um persönliche Projekte weiterzuführen oder abzuschließen. Gerade diese gedankliche Einfachheit ebnet den Weg zur handlungsbezogenen Effektivität.
  • …in der Regel jedes Ziel erreichbar ist, solange die Relevanz der Zielsetzung erhalten bleibt, die Richtung stimmt und die eigene Energie und Ausdauer genügt, um konzentriert ‚zur Sache‘ zu arbeiten.
    Der US-amerikanische Psychologie-ProfessorMihály Csíkszentmihályi hat dieses Phänomen u.a. als ‚Flow-Erleben‘ beschrieben. Damit hat Csíkszentmihályi u.a. die pädagogischen Erkenntnisse von Kurt Hahn (1886 – 1974) weitergeführt und bereits Mitte der 1970er Jahre begründet, warum man der menschlichen Intuition bzw. der unbewussten Wahrnehmung durchaus vertrauen kann.

Denn optimistisch geführte Gedankenspiele dienen u.a. dazu, die Problemstellung konstruktiv zu beleuchten und Lösungspfade zu erschließen.

In punkto Motivation ist aus meiner Sicht unabdingbar, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen, zu akzeptieren und zu wissen, wie man sie ausgleichen kann – zum Beispiel durch vertrauensvolles Teamwork, Netzwerk-Aktivitäten und Fortbildungen. Oder indem man einzelne Aufgabenbereiche an externe Fachleute delegiert.

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

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