„Endlich essen was ich will: Wie Sie einfach zum richtigen Essverhalten finden“
von Gisela Möller
Huber-Verlag, 2013
180 Seiten, € 19,95

Ich esse, statt Diät zu halten. Dieser Ratgeber gefällt mir, weil die Autorin darin aufzeigt, wodurch das persönliche Essverhalten entstanden ist und wie sich die ernährungsspezifischen Gewohnheiten eines Menschen locker-leicht verändern können. Auf dieser Grundlage bekommt man einen adäquaten Zugriff darauf, das eigene Körpergewicht stressfrei zu regulieren.
Zum Abschluss eines Kapitels werden alltagstaugliche Übungen angeboten, die verdeutlichen, welche Denk- und Beziehungsmuster dem Akts des Essens jeweils zugrunde liegen – und welche Rolle das persönliche Körpergefühl dabei spielt.
Der Verlag hat den Buchtitel augenfällig hochwertig produziert, sodass sich der Band auch als Präsent eignet – zumal die Erstveröffentlichung erst wenige Wochen zurückliegt.

 

„Nimm dich endlich, wie du bist – Selbstbefreiung im Alltag“
von Melody Beattie
Ullstein Taschenbuch, 2005
239 Seiten, z.Z. vergriffen

Mit Melody Beatties esoterisch gefärbtem Sprachgebrauch tue ich mich seit jeher schwer. Trotzdem enthalten ihre Bücher aufschlussreiche Gedankenzüge, die mitunter zur Selbst-Reflexion ermuntern.
Im oben genannten Band beschreibt Beattie ihre Reiseerlebnisse aus Nordafrika. Während sie den arabischen Kulturraum durchquert, begegnen ihr Weggefährt_innen aus unterschiedlichen Bildungsmilieus. Ihre Strategien zur Alltagsbewältigung kontrastieren das westlich geprägte Weltbild der Autorin, sodass Beattie kaum umhinkommt, ihre eigene Haltung zu hinterfragen – und zu erweitern.
Sie erkennt zum Beispiel, wo ihre persönlichen Grenzen liegen und dass sie sich um sich selbst kümmern muss, bevor sie imstande ist, integer und offen auf andere zuzugehen.

 

„Streit ist auch keine Lösung: Wie Sie in Ihrer Partnerschaft das bekommen,
was Sie wirklich wollen“
von Christian Thiel
humboldt-Verlag, 2. Auflage, 2013
246 Seiten, € 12,95

Dieser kleinformatige Ratgeber bringt die wesentlichen Brennpunkte zwischenmenschlicher Zankereien auf den Punkt, weil Christian Thiel sein psychologisches Grundwissen mit therapeutischen Methoden zur Gesprächsführung verbindet. Darüberhinaus schildert er am Fall-Beispiel eines Paares, welche Phasen ein Streitfall typischerweise durchläuft, bis eine aufrichtige Annäherung wieder möglich wird. Dabei tritt u.a. zutage, warum Konflikte sich sogar lohnen, sofern sie konstruktiv miteinander ausgetragen werden.

 

„Freiraum für die Liebe: Nähe und Abstand in der Partnerschaft“
von Wolfgang Krüger
Kreuz-Verlag, 2. Auflage, 2011
180 Seiten, € 14,95

Um beziehungsinternen Krisen vorzubeugen, sind Klarstellungen darüber nötig, welche Bedeutung der Begriff „Nähe“ bzw. „Distanz“ für einen selbst hat – und was das Gegenüber darunter versteht.
Schließlich kommt kaum ein Mensch ohne individuelle Rückzugsräume aus: zum Beispiel für Hobbies, für Freundschaften, für Tagträume oder schlichtweg, um in die Wolken zu gucken. Wer permanent zusammenhockt, enthält sich wesentliche Gefühlsbereiche vor – wie etwa Sehnsucht oder Vorfreude. Deswegen plädiert der Autor u.a. dafür, geradeheraus über solche Empfindsamkeiten zu sprechen und einmal im Jahr auf das Miteinander zurückzublicken – etwa, um sich eindrucksvolle Ereignisse wachzurufen, um sich über Erfolge zu freuen oder aus Fehlern partnerschaftlich zu lernen.

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

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