Die werktägliche Mittagspause kann dazu beitragen, den Arbeitsalltag gelassen und gesund zu bewältigen. Ich achte zum Beispiel darauf, möglichst zu festen Zeiten „Mittag zu machen“ (in der Regel ab 12:30 Uhr, bis ca. 13:30 Uhr), den Arbeitsplatz dafür bewusst zu verlassen und diese natürliche Unterbrechung der Tages variabel auszugestalten.

Konkret bedeutet das u.a.:

  • Wenn ich wenig Hunger habe, reicht mir eine Brotstulle, und dann nutze ich ca. 20 Minuten der Mittagszeit für einen sogenannten ‚Power Nap.‘ Das heißt: Ich lege mich auf das Sofa, schließe die Augen, genieße die Ruhe – und auch das Nichtstun.
  • Alternativ dazu nutze ich die Tee- und Kaffeeküche von SATZBAUWERK, um selbst zu kochen. Manchmal lade ich die Friseur-Meisterin von nebenan ein, herüberzukommen und mitzuessen. Manchmal teilt sie ihr Essen auch mit mir – in der Küche vom Salon Thomas.

Meine Erfahrung ist, dass meine Produktivität und Konzentrationsfähigkeit steigt, wenn ich ca. eine Stunde lang bewusst den Griffel fallen lasse und ihn anschließend genauso bewusst wiederaufnehme.

Beim Essen ist mir deshalb wichtig, möglichst wenig über die Tagesaufgaben oder die Arbeit im Allgemeinen zu reden. Diese persönliche empirische Erkenntnis sehe ich sogar verhaltenspsychologisch bestätigt. Denn mithilfe experimenteller Versuche haben die Verhaltensforscherinnen Reine van der Wal und Lotte van Dillen vor Kurzem untersucht, wie die Niederländer_innen ihr Arbeits- und Essverhalten gewohnheitsmäßig kombinieren. In der Studie kommen die Wissenschaftlerinnen zu dem Fazit, dass diejenigen, die gleichzeitig essen und arbeiten, weniger schmecken – und sich auch weniger gesättigt fühlen – als Menschen, die die Arbeit und das Essen de facto entkoppeln.

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

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