Das originäre Corporate Design (CD) von SATZBAUWERK ist vor der Gründung des Unternehmens entstanden und fußt bis dato auf dem Geschäftskonzept – dem sogenannten ‘Business Plan.’

Mir ist wichtig geblieben, meine persönliche Identität anteilig darin zu integrieren, weil ich diese Konstrukte allein autorisiere und auch die Umsetzung selbst verantworte.
Um die unternehmerische ‚Vision‘ bildsprachlich zu übertragen, habe ich zum Beispiel meine Affinität zum Segelsport dem konzeptionellen Design zugrunde gelegt: ‚Zu segeln‘ steht aus meiner Sicht für Teamwork, Mannschaftsgeist, Energie, Dynamik und Zeitlosigkeit. Auf diesem gedanklichen ‚Meer‘ ist das Segelboot für SATZBAUWERK am Horizont ‚aufgetaucht‘ und hat die grafische Verankerung für das Logo ergeben.
Die bisherige Farbdefinition basiert ebenfalls auf meinen individuellen Bezugspunkten – nämlich auf meiner Wahrnehmung von Wasser und natürlichem Licht.
Zudem habe ich mein soziales Umfeld zurate gezogen und abschließende Meinungsumfragen zur visuellen Gestaltung durchgeführt.

Um zu überprüfen, ob das CD der Aktualisierung bedarf, nehme ich mir zweimal pro Jahr einige Tage Zeit. Zuletzt hat sich dabei ergeben, dass das Logo selbst-identifikatorisch wie folgt verdichtet werden kann (und verdichtet werden wird):

  • Wie mein Nachname bereits andeutet, liegen meine familiengeschichtlichen Wurzeln u.a. bei einer Handvoll Hugenotten. Sie sind vor rund 300 Jahren nach Berlin-Moabit geflüchtet, weil sie in der französischen Provinz religiös verfolgt wurden und in Preußen ein aufnahmebereites Umfeld vorgefunden hatten – und zwar bereits vor der Regentschaft von Friedrich II., ‚dem Großen.‘

Vor diesen Hintergründen liegt für mich nahe, die Farben des Corporate Designs
– einschließlich des Logos von SATZBAUWERK – auf die Farben der französischen Flagge zu reduzieren.

Kurzum: Künftig ist der Rumpf des Segelboots blau wie das jetzige Segel (statt: hellgrau wie bisher) und gleichermaßen kraftvoll mit Farbe ausgefüllt, zumal SATZBAUWERK ohnehin in dem Ruf steht, standardmäßig eine hohe Inhaltsdichte zu produzieren; die bisherigen Zwischenräume bleiben weiß wie das handelsüblich am häufigsten genutzte Schreib- und Druckpapier; die Konturen des zweiten Segels erscheinen wie gewohnt in rot, zumal ich die öffentlichen Bühnen vorzugsweise in roter Kleidung betrete.
Im Vergleich zu den meisten Menschen aus meinem Umfeld habe ich ein hohes Traditionsbewusstsein, sodass ich die Gestaltung des CDs auch an der ‚Retro-Welle‘ ausrichte, gemäß des Prinzips: „Der Fortschritt liegt im Rückblick.“ Zudem handele ich u.a. aus dem Selbstverständnis einer mehr oder minder ‚tugendhaften Kauffrau‘ heraus. Und obwohl ich überhaupt keiner Religionsgemeinschaft angehöre, bin ich obendrein noch am Katholizismus interessiert und habe den Leistungskurs in Religionswissenschaften mit der Maximalzahl von 15 Punkten im Abitur abgeschlossen (trotz der Strenge meiner damaligen Lehrerin Gisela Schäfer, RIP.) Darüberhinaus denke ich aufgrund meines Auslandsstudiums an der University of Glasgow (Schottland) eher in europäischen Kontexten,
statt in nationalstaatlichen Grenzziehungen.
Und dass der U.S.-amerikanische Grafik-Designer Kieran Turan kein deutscher Muttersprachler ist, hat sich als Glücksfall erwiesen.

Ich habe Kieran nämlich besonders präzise erklärt, dass meine Wortschöpfung SATZBAUWERK im Ursprung darauf zurückzuführen ist…

  • …und dass im Ergebnis ein auf Maß gebrachtes geistiges ‚Werk‘ im Auftrag des Kunden/ der Kundin interdisziplinär produziert wird.

Daran hat sich wie von selbst der Gedanke angeschlossen, diese Aspekte künftig farblich herauszuarbeiten: In Zukunft erscheint der Wortteil SATZBAU in blau und der Wortteil WERK in rot – wie u.a. eine kurze Diskussion mit der ‚Halb-U.S.-Amerikanerin‘ Elke Koepping aufgezeigt hat – Elke ist nämlich u.a. auch in redaktionellen Konzeptionsfragen ziemlich versiert und meinungssicher.
Beim Geschäftspapier von SATZBAUWERK hat mich Kieran davon überzeugt, meinen eigenen Namen
betonter als bisher ‚abzubilden.‘ Denn zu meinem professionellen Credo gehört u.a., dass die Identität der geschäftsführenden Gründerin untrennbar mit den firmenspezifischen Inhalten verwoben bleibt. In der Wahrnehmung unserer Kundenkreise gelte ich ohnehin als ‚Gallionsfigur‘ von SATZBAUWERK – allerdings als eine Gallionsfigur, die dankenswerterweise einen persönlichen Namen trägt und sich auch ihr unverwechselbares Gesicht bewahrt. Zudem weist das Geschäftspapier ab dem Jahr 2014 fest verankerte kleine Flaggen auf, weil mein Selbstanspruch nicht zuletzt darin liegt, niemals ‚das Fähnchen nach dem Wind‘ zu richten.
Ich will vielmehr dafür geradestehen, den Klient_innen von SATZBAUWERK auf gleichberechtigter Augenhöhe zu begegnen und dafür Sorge tragen, dass niemand der inneren Überzeugung zuwider handelt – und zwar zu keiner Zeit und an keinem Ort der Welt. Zugegebenermaßen liegt darin der schwierigere Pfad zum Erfolg.

Meine professionelle Erfahrung zeigt mir allerdings auch, dass der ‚Lohn‘ oft in besonders gelungenen Arbeitsergebnissen besteht. Das ist mir diese Mühe allemal wert – gerade im Interesse der Kund_innen.

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

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