In den Arbeitsräumen von SATZBAUWERK sind nahezu alle Einrichtungsgegenstände ein Ausdruck der „Vision“, die der Agentur strategisch zugrunde liegt und die auch das Handeln – im wörtlichen Sinn – intentional „informiert.“

Zum Beispiel steht der Konferenztisch für die Ziele, „bedarfgerecht und kosteneffizient“ zu arbeiten – und anders zu denken, als es im Dienstleistungssektor der Bundesrepublik Deutschland (BRD) allgemeinhin üblich ist. Um diesem Selbstanspruch sorgsam zu entsprechen, habe ich den Konferenztisch bewusst aus „zweiter Hand“ übernommen – also: gesucht und gefunden, weil er bei SATZBAUWERK „gebraucht“ wurde. Den „Fundort“ habe ich in Berlin-Kreuzberg entdeckt, bei einer sozialen Einrichtung.
Anschließend habe ich die Oberflächen von einem Berliner Restaurator anpassen lassen. Er hat u.a. das Stahlgestell poliert, die altersbedingten Kratzer ausgeglichen und erstmals in der Geschichte des „Stücks“ einen besonders leistungsfähigen Klavierlack auf die Tischplatte aufgetragen, weil ich bei SATZBAUWERK u.a. darauf achte, die eigenen Defizite zu kompensieren, die „Klaviatur der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ möglichst umfassend zu bespielen und die „Instrumente“ des Marketings synergetisch darin einzubinden.
Dass das Möbeldesign von Längs- und Querverbindungen geprägt ist und die Statik von einem Verschraubungssystem „getragen“ wird, das sich senkrecht wie auch waagerecht zu gleichen Kraftanteilen auswirkt, ist für mich von kaufentscheidender Bedeutung gewesen. Denn der allererste Slogan von SATZBAUWERK hat das interne Leitmotiv wie folgt nach Außen getragen: „Die Agentur der kreativen Köpfe denkt quer und geradeaus.“ Und gerade aus dem Geist dieses Handlungsmusters heraus habe ich auch das Regal für die Nachschlagewerke und Fachliteratur aufgestöbert. Und zwar in der Medienstadt Köln, beim saisonalen Ausverkauf eines renommierten Möbelhauses, das zugleich als Familienbetrieb agiert. Bei diesem Neukauf hat mich überzeugt, dass die statischen Grundgesetze einen starken Einfluss auf die gesamte Konstruktionsart des Möbels nehmen. Denn das Regal besteht aus schrägt verkeilten Steckbrettern, sodass es zum Transport auf einen „Bruchteil“ der Gesamtgröße gebracht werden konnte und in Berlin – wortwörtlich – kurzerhand wieder zusammengefügt wurde, nämlich: an den „Fugen.“
Dass der Begriff eine mehrfache Bedeutung in sich birgt, ist mir durchaus bewusst gewesen, denn damit wird eine Satzart beschrieben… und ein Musikstück… und eine Spaltenform… und eine Stelle, an der zwei Komponenten aufeinandertreffen… und ein Zwischenraum, in den der Maurergeselle von nebenan routinemäßig den Mörtel einfüllt. An den Regalfüßen sorgt ein Drehmechanismus dafür, dass unebene Bodenbeschaffenheiten „im Handumdrehen“ austariert werden können.
In der Wahl der gegenständlichen Ausstattung schlägt sich die Corporate Identity (CI) von SATZBAUWERK also „maßgebend“ nieder. Unternehmenskulturell steht sie auch im Verhältnis zu den Arbeitsinhalten und beeinflusst (fast) alle Investitionen, die speziell auf die Dauerhaftigkeit ausgerichtet sind. Damit geht u.a. einher, dass den Einrichtungsobjekten auch ein Quantum Selbst-Reflexion inne liegt und sie die CI von SATZBAUWERK somit allgegenwärtig machen. Als Gründerin ist mir dieser Aspekt wichtig, denn die CI enthält die wesentlichen Alleinstellungsmerkmale – die sogenannnten Unique Selling Points (USP).
Zudem stützt sich das Kerngeschäft auf die professionalisierte Kommunikationskompetenz, sodass die Raumgestaltung zu inhaltlichen Aussagen geführt werden muss, um nicht der x-beliebigen Austauschbarkeit anheimzufallen – und auch, um sich von den gängigen Lifestyle-Trends abzugrenzen. Schließlich hat SATZBAUWERK den Ehrgeiz, eigenständige Trends zu setzen und Marken zu formen, statt ihnen unreflektiert zu folgen. Auf diese Weise werden u.a. die folgenden Vorteile wahrgenommen und selbstwirksam herausgearbeitet:

Die Einrichtungsobjekte von SATZBAUWERK…

  • …geben den arbeitsalltäglichen Inhalten eine neuartige und (be-) greifbare Form, indem sie vertraute, wortgebundene Begrifflichkeiten in einen materiellen Zusammenhang setzen – und u.a. über die material-bezogenen Eigenschaften „zur Wirkung kommen“;
  • …lösen Assoziationsketten aus, die mit der „unternehmerischen Vision“ zu tun haben, die CI subtil kommentieren und die internen Denkprozesse voranbringen – und zwar: kreativ, konstruktiv, produktiv und effektiv;
  • …brechen aufgrund ihrer Linienführung mitunter auch die gewohnheitsmäßigen Sichtachsen, indem sie beispielsweise besondere Schattenbilder werfen oder mithilfe minimalistischer Reduktion eine spezielle Prägnanz schaffen und dadurch ungewöhnliche Perspektiven „freisetzen“;
  • …haben – zumindest in der überwiegenden Mehrheit – bewegliche Komponenten, sind folglich „flexibel veränderbar“ und schaffen zahlreiche Alternativen – wie „aus sich selbst heraus“;
  • …ergeben – zusammengenommen – ein miniaturisiertes „Museum“ zur Unternehmenskultur von SATZBAUWERK, weil sie die „visionäre“ Tiefgründigkeit an die Oberfläche tragen und so sichtbar machen, zu welchen Bezugsgrößen sich die „Agentur der kreativen Köpfe“ buchstäblich „eingerichtet“ hat – und Position bezieht. Mit Blick auf die Art der Einrichtung liegt die Quintessenz – für mich – darin, in der unternehmenseigenen Authentizität verankert zu bleiben und eine stilistische „Signatur“ heranzubilden. Denn:

„Stil kennt kein Alter.“
– Vivienne Westwood –

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

Kommentar zur Freigabe einsenden:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s