Liebe Blog-Leserschaft,

mit großer Freude veröffentliche ich den zweiten Gast-Beitrag in diesem Blog: Auf eine wegweisende W-Frage argumentiert Dr. phil. Isabelle Azoulay nämlich ein weiteres Mal ihre eigene Antwort. Auf Wunsch der Autorin habe ich innerhalb ihres Textes von jedweden Hervorhebungen und Verlinkungen abgesehen.

Jana Chantelau

 

Warum aufhören?

Wenn Sie aufhören zu rauchen, senken Sie Ihr Krankheitsrisiko. Vor allem aber bremsen Sie den Verlauf vorhandener Krankheiten deutlich aus.

Die Gewinne, die Sie durch einen Rauchstopp erfahren, sind ganz direkt deutlich spürbare Fähigkeiten, die Ihr Körper wiederentdecken wird.

Die Kurzatmigkeit, die Husterei, die Schmerzen in der Brustgegend verschwinden in den ersten Wochen, und Sie können wieder neue Lebensräume erfahren, Möglichkeiten Ihres Körpers wieder in Anspruch nehmen. Das wird sich in einer neuen Qualität Ihrer Bewegungsfähigkeit schnell bemerkbar machen.

Durch einen Rauchstopp befreit man sich ebenfalls von dem Gefühl, nicht anders zu können und sklavisch es tun zu müssen. Wenn Sie diesen Schritt gehen, werden Sie sich von diesem fremdgesteuerten Verhalten losreißen, werden nie wieder Suchtdruck verspüren müssen.

Sie können sich mit einem Rauchstopp selber in ein neues Licht stellen. Partner, Kinder, Enkel, Freunde stellen fest, Sie können sehr wohl selbstbestimmt handeln und für Ihre Gesundheit Verantwortung übernehmen.

Unmittelbar nach dem Rauchstopp wird Ihr Körper es Ihnen danken. Bereits am ersten rauchfreien Tag werden Hände und Füße besser durchblutet, verbessert sich die Sauerstoffversorgung, Ihr Puls und Ihr Blutdruck werden normal. Ihr Kreislauf stabilisiert sich, Ihre Lungenfunktion verbessert sich. Ihre Kurzatmigkeit wird in den ersten Tagen spürbar nachlassen. Haben Sie Mut, es lohnt sich. Sehr bald verbessern sich Ihre Geruchs- und Geschmackssinne.

In der Regel haben Raucher, die diese Seite lesen, sehr viele Jahre geraucht. Rauchen können Sie gut, Sie haben es lange geübt. Das zu verlernen, sich zu entwöhnen, ist möglich. Unsere Gesellschaft macht es den Rauchern in den letzten Jahren immer unbequemer. Nicht selten müssen Raucher buchstäblich draußen bleiben. Mit einem Rauchstopp steht ebenfalls in Aussicht, davon ganz unbekümmert sein zu können.

Und Sie werden viel bares Geld sparen.

Wenn Sie bereit sind, konsequent das Rauchen aufzugeben, ist es empfehlenswert, dafür die Begleitung eines Kurses in Anspruch zu nehmen. Kurse, die Sie behutsam an einen Rauchstopp heranführen und Sie präzise auf mögliche Entzugserscheinungen vorbereiten, sind hilfreich. Meistens ist nach so vielen Jahren das rauchfreie Leben nicht wirklich vorstellbar. Skepsis, Ambivalenz und auch manchmal Angst können diese Schritte begleiten. Mit professioneller Begleitung kann man sich Schritt für Schritt von solchen Sorgen lösen und buchstäblich einen Rauchstopp so vorbereiten, dass dieser Tag sicher und souverän zu beschreiten ist.

Rauchfrei zu werden ist machbar und weitaus nicht so schwer, wie oft anfangs angenommen.

Isabelle Azoulay

Gast-Beitrag von Dr. phil. Isabelle Azoulay: “Warum aufhören?”
Anmerkungen von Jana Chantelau:

Auf der Website von Dr. phil. Isabelle Azoulay sind Informationen zum Rauchfrei-Programm abrufbar.
Die Rauchfrei-Kurse von Dr. phil. Isabelle Azoulay finden in den Berliner Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin-Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg statt.

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

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