„Besser lernen mit positiver Pädagogik:
Der Ratgeber für Lehrer, Eltern
und Schüler“
von Audrey Akoun und Isabelle Pailleau
mvg Verlag 2014

192 Seiten, € 19,99

Dieser lernpraktische Ratgeber legt den Fokus auf die physischen und psychischen Entwicklungsphasen, die bis zum 19. Lebensjahr üblicherweise erlebt werden. Anhand von Fallbeispielen und leicht anwendbaren Praxis-Tipps stellen die Psychologinnen Audrey Akoun und Isabelle Pailleau u.a. dar, welche Lernmethoden herangezogen werden können, um die Selbstmotivation heranwachsender Menschen konstruktiv zu unterstützen, wie sich die individuellen Arbeitstechniken so anpassen lassen, dass das Lernen sogar Spaß macht und warum die erzieherischen Ziele auch mit spielerischer Leichtigkeit durchaus erreichbar bleiben.


„Aufruhr im Kopf: Was während der Pubertät im Gehirn unserer Kinder passiert“

von Daniel J. Siegel
mvg Verlag, 2015
304 Seiten, € 19,99

In klar verständlicher Sprache räumt das Sachbuch des Neurobiologen Daniel J. Siegel mit gängigen Fehlannahmen über die Pubertät auf und stellt ihnen die jüngsten Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften entgegen. Beispielsweise erfährt man, warum diese Lebensphase in der Regel um das 12. Lebensjahr herum einsetzt, bis zum 24. Lebensjahr andauert und vor allem auf die gesund verlaufende Hirnentwicklung junger Leute zurückzuführen ist. Hiergegen trägt die körpereigene Hormonausschüttung eine eher untergeordnete Rolle – eine Rolle, die dramatisch oft überschätzt wird.
Darüber hinaus beschreibt der Autor die üblichen Verhaltensmuster, die die Formulierungen eines eigenständigen Selbstbilds normalerweise flankieren. Fernab von juveniler Unreife, liegt ihnen nämlich ein voranschreitender Reifegrad des Gehirns zugrunde, der die Heranwachsenden aus eigenem Antrieb heraus dazu befähigt, zur charakterprägenden und autonomen Identität zu finden.
Damit auch die erwachsenen Sozialpartner_innen dieses Unabhängigkeitsstreben adäquat in die Organisation des Alltags integrieren können, gibt Siegel ihnen selbstwirksame Übungen zur Hand, die durch die Praxisbeispiele im ersten Teil des Buches hinreichend veranschaulicht werden.


„Es ist kompliziert: Das Leben der Teenager in sozialen Netzwerken“
von Danah Boyd
Redline Verlag, 2014

288 Seiten, € 14,99

Zwischen den Jahren 2005 bis 2012 hat die Medien-, Kultur- und Kommunikationswissenschaftlerin Danah Boyd insgesamt 166 Interviews mit U.S.-amerikanischen Jugendlichen geführt, um ihren Umgang mit den Internet-Medien empirisch zu erforschen. Boyds Analyse fördert zutage, dass beispielsweise das Mobiltelefon milieuübergreifend kaum mehr genutzt wird, um Telefonate zu führen, sondern stattdessen vorrangig zur selbstdokumentarischen Textverarbeitung, Foto- und Videoproduktion herangezogen wird – etwa, um mit diversen Formen des Selbstausdrucks zu experimentieren, um an interessensgeleiteten Online-Gruppen teilzuhaben, um Freundschaften anzubahnen und zu pflegen oder um trendige Computerspiele zu nutzen.
Internetsucht, Cyber-Mobbing und die Möglichkeit von Sexualstraftaten gehören allerdings zu den besonders gravierenden Risiken eines solchen Verhaltensrepertoires. Boyd wägt deshalb das Für und Wider der Gefahrenprävention ab und kommt zu Schlussfolgerungen, die im Geist der Wissenschaften einigermaßen streitbar sind.


„#Girlboss: Wie ich aus einem eBay-Shop das Fashionimperium Nasty Gal erschuf“
von Sophia Amoruso

Redline Verlag, 2015
236 Seiten, € 14,99

Der Erfahrungsbericht der Jung-Unternehmerin Sophia Amoruso zeigt auf, wie eine scheinbar ‚krumme‘ Schul- und Arbeitsbiografie noch im beruflichen Erfolg münden kann, sofern man – wie die Autorin – das Zeug dazu hat, im Gegenstrom normativer Standards eine charakterstarke Persönlichkeitsstruktur heranzubilden und stets darauf bedacht bleibt, die Fehlversuche anderer Menschen nicht selbst zu wiederholen, sondern offen dafür ist, eben ganz eigene Fehler zu machen.
Vor diesem Hintergrund braucht man allerdings auch ein ausgeprägtes Ausdauervermögen, das solange trägt, bis sich alternative Lösungsmodelle herauskristallisieren und der nächste Schritt einfacher zu gehen ist als der Schritt davor. Denn:

„Um die richtige Richtung einzuschlagen,
muss man manchmal auf der Stelle kehrt machen.“
– Horst Rehmann, Maler und Kinderbuchautor –

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

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