Liebe Blog-Leserschaft,

mit großer Freude veröffentliche ich den zweiten Teil des Gast-Beitrags von Sandy Brämer-Nadim in diesem Blog. Sandy praktiziert in eigener Praxis in Berlin Pankow-Niederschönhausen, als Psychosomatische Energietherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Herzliche Grüße aus Berlin-Mitte (Moabit),
Jana Chantelau


Gast-Beitrag von Sandy Brämer-Nadim: Diagnose Lungenkrebs – von Vertrauen, mentaler Kraft und heilsamer Intuition (Teil 2)Sandy Brämer-Nadim:
Diagnose Lungenkrebs – von Vertrauen, mentaler Kraft und heilsamer Intuition (Teil 2)

Inoperabler, metastasierter Lungenkrebs im Endstadium, mit dem Angebot für eine palliative Chemotherapie. Für mich: Eine unfassbare Diagnose. Aufgeben war keine Option.

Lungenkrebs? Ich? Ich fühlte mich nichtsdestotrotz fit und gesund. Auf der anderen Seite hatte mein Leben ein rasantes Tempo aufgenommen: Beruflich war ich zur Geisel meiner eigenen Anspruchshaltung geworden und verbrannte Energie ohne ans Ziel zu kommen. Reglementierungen verboten mir die Selbstentfaltung… bis mir mein Körper mir das Chaos des Außens widerspiegelte.
Denn wenn mein Verstand nicht in Erwägung zog, auf die Notbremse zu treten, musste halt mein Körper das Stopp-Signal setzen: Er bildete die Ummantelungen meiner Lungenbläschen. Und ich? Ich musste lernen, Grenzen zu ziehen und auch mal „Nein!“ zu sagen.
Trotzdem bereue ich nicht, dass ich mich für die Chemotherapie entschieden hatte. Immerhin brachte mich mein Durchhalten einen Schritt weiter zur Genehmigung der Zweitlinientherapie, der modernen Targettherapie. Und dieses Mal war ich sicher, dass es bergauf gehen würde. Meine Überzeugung wurde von der folgenden CT-Kontrolle bestätigt.
Aufgrund der starken Nebenwirkungen musste die Dosierung dieser Chemotherapie jedoch reduziert werden. Damit verminderte sich der Therapieerfolg. Seit der Diagnose war mittlerweile ein Jahr vergangen, und körperlich fühlte ich mich ausgelaugt und schwach. Meine Ärzte hatten keine weitere Therapieempfehlung – außer einem erneuten Versuch mit der Erstlinientherapie.

Auch wenn die Dinge phasenweise nicht gut standen, blieb ich
sehr optimistisch und behielt mein Vertrauen in den Prozess des Lebens.

Ich ernährte mich gesund, machte an der frischen Luft leichten Sport, las Bücher über alternative Heilmethoden und stärkte meine mentale Kraft. Ich genoss die Tage mit meiner Familie und war dankbar für einen normalen Alltag. Es gab nichts, was ich hätte ändern wollen.
Bald wurde mein Vertrauen mit einer glücklichen Fügung belohnt: Eine Vertretungsärztin vermittelte mich in das „Compassionate Use“-Härtefallprogramm eines renommierten Pharmakonzerns. Am letzten Tag vor Schließung des Programms ging mein Antrag beim Hersteller ein, und ich erhielt ein Medikament, das in Deutschland noch nicht zugelassen war. Die Wirkung des Medikaments war schnell spürbar: Mein Husten verringerte sich rasch und auch die bildgebende Diagnostik sprach Bände.

Die neue Therapie schenkte mir kostbare Zeit, in der ich stetig weiter an mir
arbeiten konnte und mich mit all den Dingen versöhnte, die Energieräuber waren.
Ich ließ mich von meiner inneren Stimme leiten, hörte auf meine Bedürfnisse und spürte positive Effekte durch energetische Arbeit an mir. Erst Jahre später wurde mir klar, dass ich intuitiv meine eigene Mischung aus heilendem Reiki, Affirmationen und einer meditativen Innenschau entwickelt hatte.
Es verging ein weiteres Jahr, und meine Ärzte rechneten bereits seit Monaten mit einer Resistenzentwicklung. Anhand der Studienergebnisse nahmen sie an, dass der Tumor wieder wachsen würde, obwohl der Computertomograph eine vollständige Rückbildung zeigte. Im Rahmen der Erhaltungstherapie sollte ich das Medikament weiter einnehmen.
Als medikamentenbedingte Nebenwirkung entzündete sich bald darauf meine Lunge, bis hin zu einem akuten Lungenversagen. Ich musste ins künstliche Koma gelegt werden. Auf der Intensivstation wurde ich rund um die Uhr bewacht: Maschinen pumpten sauerstoffangereichertes Blut in meine Venen, mein Herzschlag wurde mit Elektroschocks in Rhythmus gebracht, meine Nieren drohten zu versagen und meine Leber war längst überfordert. Mit Ausnahme einer Dialyse gab es nichts, was die Intensivmediziner noch hätten tun können. Nunmehr lag fast alles allein bei mir. Einige Wochen befand ich mich zwischen Leben und Tod, wie bei einem Drahtseilakt. Ich bekam Vieles vom Außen mit und wusste genau, wenn ich einfach loslassen würde, gäbe es kein Zurück.

Ich entschied mich, zu bleiben: Ich lernte einmal mehr, selbstständig
zu atmen und zu laufen, bis der Tod seinen Schrecken für mich verloren hatte.
Und wenn ich meinen Sohn lange genug begleitet habe, werde ich auch keine Angst mehr vor meinem Sterben haben.
Heute sind seit der Diagnose knapp sechs Jahre vergangen. Meine Lunge ist gesund und leistungsfähig. Mein Körper hat viele Narben. Jede einzelne macht mich demütig und dankbar für mein glückliches Leben im Jetzt und Hier. Schließlich wurde mir zur Seite gestellt, was ich brauchte, um wieder mein Gleichgewicht zu finden. Zudem hat diese Krise meine Familie und mich stärker gemacht. Auf heilsame Weise sind wir noch fester als vorher miteinander verbunden.

Vor einem solchen Hintergrund ist meine Empfehlung an alle Betroffenen:
Übernehmt die Verantwortung für eure Heilung.

Lasst euch von der Schulmedizin helfen und sucht euch zusätzlich euer individuelles Heilungs- und Unterstützungspaket. Ich verlernte zum Beispiel nie, zu lachen, und ich holte mir Hilfe über Gespräche, Hypnose und energetische Verfahren, wie etwa Bioresonanz. Außerdem quittierte ich meinen kaufmännischen Job und nutzte die neu gewonnene Zeit für meine berufliche Neuorientierung. So entdeckte ich die Psychologie und die Psychosomatik. Inzwischen bin ich Heilpraktikerin für Psychotherapie und Psychosomatische Energietherapeutin. Ich möchte meine Erfahrungen weitergeben (als energetischer Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie), und andere Menschen hilfreich begleiten, wenn die Herausforderungen und Veränderungen des Lebens einen Beistand erfordern. Ich möchte anderen dabei helfen, die eigenen Ressourcen und Potenziale zu entdecken, um den individuellen Lebensaufgaben kraftvoll zu begegnen. Denn:

„Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.“
„The most precious things in life are not those you get for money.“
– Albert Einstein (1879 – 1955), theoretischer Physiker/ theoretical physicist in: Ladies Home Journal, Dezember 1946 –

Über SATZBAUWERK - Jana V. Chantelau

In Berlin leite ich die Agentur SATZBAUWERK. Meine Schwerpunkte liegen in der Texterstellung, Kampagnen-Planung und Krisenkommunikation.

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